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AbelstraßeJosef Abel, geboren am 22. August 1764 in Aschach "Haus Aschach Nr. 28" als Sohn des Tischlermeisters Melchior Abel war bekannter Historienmaler und Porträtist. Viele Sammlungen und Museen in unserem Land besitzen seine Werke. Der untere Teil der Abelstraße hieß früher "Untere Färbergasse" Kirchenplatznatürlich benannt nach der dort befindlichen Pfarrkirche. Kurzwernhart-Platzbenannt nach dem Apotheker Theodor Kurzwernhart, der 1861-1864 Bürgermeister von Aschach war und die Freiwillige Feuerwehr gründete. Kurzwernhart war auch Ehrenbürger von Aschach, Mitbegründer des Verschönerungsvereines und der Liedertafel. Auf dem Kurzwernhartplatz finden Sie schöne alte Bürgerhäuser, Grünanlagen, Gastgärten, einen Springbrunnen und das Kriegerdenkmal.
RitzbergerstraßeAlbert Ritzberger war Maler. Er war zuerst Lehrer, widmete sich aber dann ganz seiner Kunst. Er heiratete eine Tochter des Hofarchitekten Smattosch und hatte in der Villa Smattosch seinen ständigen Sommerwohnsitz. Früher hieß diese Straße "Donaustraße" ReitingerstraßeSimon Reitinger war 1819-1869 Pfarrer von Aschach.Ehrenbürger von Aschach, als Seelsorger und Armenvater der Gemeinde viele Verdienste. Früher
hieß diese Straße "Obere Färbergasse" LöwengartenDie Gründe dieses Villenviertels gehörten einst zum Löwenwirtshaus, welches wiederum der Gemeinde gehörte. Die Gründe wurden in den Dreißigerjahren an die Wüstenrot-Baugesellschaft verkauft. Bis auf den heutigen Tag ist sie die unumstritten schönste Siedlungsanlage von Aschach. BerggasseFrüher als "Hintergassn" bekannt. Führt entlang der an den Berg gebauten Häusern. Vorwiegend alte Schiffmannshäusln. BrunnengasseDer Gemeindebrunnen in dieser Gasse hatte früher dadurch Bedeutung, dass fast alle Bewohner der Berggasse hier ihren Wasserbedarf decken
mussten. 1999 wurde der Brunnen wieder errichtet. StiftstraßeSchopperplatzehemals "Am Sauzipf" ZiegeleistraßeGrünauerstraße"Grünau": Älteste Gebietsbezeichnung schon im Schaunberger-Urbar von 1371 als
"chrennaw" bezeichnet. Hier waren früher die Krautgärten der Aschacher Bürger. Früher stand hier nur das "Haus beim breiten Stein"
(Weichselbaumer), das "Wolffurthner Freihaus" (Pfarrhof) und das "Addee`ische Freihaus" (Kaspar). SiernerstraßeBahnhofstraßeführt am Bahnhof vobei Chalier-StifterstraßeJohannes, Paulus CHALIER de ROEMOND, war Haushofmeister und Geheimschreiber des Grafen Aloisius Thomas HARRACH. Er lebte um 1730 hier in Aschach und machte sich durch zahlreiche Armenstiftungen (Chalierstiftsgebäude Nr. 13, Versorgung von 10 Pfründnern auf ewige Zeiten usw.) verdient. AschachwinklstraßeUnter den Grafen von Schaunberg galt für das Gebiet Aschach - Hartkirchen - Hilkering - Steinwänd - Haibach - St. Agatha die Bezeichnung "Das Landgericht Aschachwinkl". Die Landstraße in diesem Gebiet trägt daher heute diese Bezeichnung. SchulergasseWar in früheren Zeiten mit einem Gitter versperrt. Hier gingen die Schulkinder herein die aus dem rückwärtigen Ortsteil und Ruprechting zur Schule mussten. RathausgasseAuch diese Gasse wurde früher durch ein Tor abgeschlossen. Das an dieser Gasse liegende Rathaus führte zu dieser Bezeichnung. SchiffergasseAschach ist eine alte Schiffersiedlung. Die "Schöffmannsnennung". Im heutigen Garten der Villa Smattosch standen ja einstmals 3 Häusl von denen 2 Schiffleuten gehörten und eines war das "Jägerhäusl", weil es einem harrach`schen Jäger gehörte. SchlossergasseFast abgekommene Bezeichnung. Der letzte Schlossermeister dessen Behausung an dieser Gasse liegt, war Franz Pilz. SiernerwegDer "Aschacher Hausberg" der Sierner wird von dieser Straße durchschnitten. Früher Weinbaugebiet. Hier war als letzter "Pfarrer Pichlers Weingarten" der kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges ausgestockt wurde. Äußerer SiernerDiese Bezeichnung wurde aus dem Lagebuch des Kaiser Joseph II. Übernommen. Es ist dies eine alte Flurbezeichnung für den Aschach um weitesten abgekehrten Teil des Sierners. Vorderer SiernerDie Aschach zugekehrte Seite des Sierners. Viktor Kaplan-PromenadeWird der donauseitige Spazierweg heißen, welcher sich von der Brückendurchfahrt bis zum Schopperplatz erstreckt und aber erst nach der Demolierung des Werksbahngeleises neu gestaltet wird. Diese Benennung erfolgt über ausdrücklichen Wunsch Direktor Böhmers der DOKW zum Gedenken an jenen Mann, dessen Werk in Aschach so großartig verwirklicht ist.
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Marktgemeinde Aschach an der Donau: 4082
Aschach, Abelstr. 44, Tel. 07273 / 6355 eMail: gemeinde@aschach.at |