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Donaukraftwerk Aschach

Technische Daten - Funktionsweise - Biotope

 

Wasserkraft ist eine der saubersten Formen der Energiegewinnung. Der wasserreiche Donaustrom bietet dazu beste Voraussetzungen. In Oberösterreich wird von fünf Kraftwerken (Jochenstein, Aschach, Ottensheim-Wilhering, Abwinden-Asten, Wallsee-Mitterkirchen) die Energie der Donau zur Erzeugung von elektrischem Strom genutzt.

Donaukraftwerk Aschach an der Donau

Hinauf bis Jochenstein reicht der Staudamm des Kraftwerkes Aschach. Betriebsgebäude und Schleusenanlage liegen am südlichen Donauufer. An das Schleusenunterhaupt schließt das Krafthaus mit 4 Maschinensätzen an. 4 Turbinen, abwechselnd links- und rechtsdrehend angeordnet, sorgen für die Energieumwandlung. Ein europaweit beispielhaftes Projekt der Donaukraft. Ausgezeichnet mit dem Umweltschutzpreis des Landes Oberösterreich. 
 

Technische Daten:

Stauraumlänge in km 40
Stromkilometer 2162,67
ø Jahreserzeugung in Mio.kWh 1.648
Maximale Kraftwerksleistung in kW 287.400
Durchfluß bei Mittelwasser in m³/s 1.475
Fallhöhe bei Mittelwasser in m 15,3
Anzahl und Bauart der Kaplan-Turbinen 4 / vertikal
Anzahl der Schleusen / Maße in m 2 / B 24, L 230
Bauzeit 1959 - 1964

Wie funktionieren Kraftwerke?

Die Donaukraftwerke. Jedes Kraftwerk besteht aus mehreren Teilen. Die wichtigsten sind:

Das Krafthaus ist das Herz der gesamten Anlage. Hier befinden sich die Maschinensätze (Vertikal- oder Horizontalturbinen und Generatoren) und Transformatoren. Die in den Donaukraftwerken verwendeten Turbinen hat übrigens ein Österreicher erfunden: Viktor Kaplan. Sein Grundkonzept funktioniert noch immer:

kraft1.jpg (7836 Byte)
Kaplan-Turbine
mit vertikaler Welle
kraft2.jpg (7850 Byte)
Kaplan-Rohrturbine
mit horizontaler Welle

Das aufgestaute Wasser der Donau strömt durch den Leitapparat in die Turbine. Das vom Wasser bewegt Laufrad der Turbine gibt die dabei entstehende Kraft über eine Welle an den Rotor des Generators weiter. Dieser setzt die Drehkraft in elektrische Energie um. Von einem Transformator hochgespannt, wird der Strom dann in Kabeln in eine Freiluftschaltanlage transportiert und von dort ins Stromnetz weitergeleitet. Bei höherer Wasserführung der Donau läuft jene Wassermenge, die von den Turbinen nicht mehr verarbeitet werden kann, über die Wehrfelder.

Die Schleusenanlage ermöglicht es dem Schiffsverkehr, die Stauhöhe zu überwinden. Jede Schleusenkammer kann einen vollständigen Schiffsverband aufnehmen. Ist das Krafthaus das Herz eines Donaukraftwerkes, so entspricht die Schaltwarte dem Kopf: Von hier aus wird das Kraftwerk gesteuert und überwacht.


Warum es die Kraftwerke gibt

Die Kraft der Donau. Wasserkraft ist eine natürliche, saubere, nie versiegende Energiequelle. An der Donau in Österreich wird sie seit Ende der fünfziger Jahre zur Stromerzeugung genutzt. Damals ging das Donaukraftwerk Ybbs-Persenbeug in Betrieb. Mittlerweile arbeiten acht Kraftwerke an der österreichischen Donau, ein neuntes liefert ab Mitte 1997 Strom ins Netz.

Sie alle dienen nicht nur der Stromproduktion, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung natürlicher Lebensräume. Durch das Aufstauen des Wassers kann die Eintiefung des Flusses und damit das gefährliche Absinken des Grundwasserspiegels gestoppt werden. Erst der Ausbau der Donau hat die durchgehende Schiffbarkeit ermöglicht und die Gefahr von Hochwässern in vielen Gebieten deutlich gesenkt.

Warum Biotope?

Mit der Errichtung von Biotopen werden folgende Ziele verfolgt:

  • Erhaltung der Lebensgrundlage für gefährdete Tier- und Pflanzenarten,
  • Kompensation unvermeidlicher Beeinträchtigungen durch Baumaßnahmen jeder Art,
  • Verbesserung der Lebensbedingungen für Mensch, Tier und Pflanze,
  • Verbesserung des Erholungswertes der Ufer- und ufernahen Bereiche,
  • Bereicherung und Pflege des Landschaftsbildes,
  • Ökologisch gerechte Pflege.

Biotope entlang des Donauradweges

Stauraum Aschach "Windstoß", "Neuhaus",
"Schmiedelsau", "Halbe Meile"
Stauraum Ottensheim "Langer Haufen",
"Altarm"
Stauraum Asten "Raiger Haufen",
Schotter- und Sandbiotope
Stauraum Wallsee Stillwasser- bzw.,
Tümpelbiotope

 

Die Informationen dieser Seite stammen von der Homepage der
donkra.jpg (2811 Byte)

 

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